Konzerte 2025

Am 10.8.25 fand im Kurgarten beim Kursaat der erste größere Auftritt statt, bei dem sich die drei Gruppierungen des HHC mal einzeln, mal gemeinsam die Bühne teilten. Teils konzertante, teils volkstümliche Musik wurde unter Leitung von Walter Krebs gespielt und fand bei herrlichem Sommerwetter regen Zuspruch unter den zahlreichen Zuhörern.
Das traditionelle Jahreskonzert erfolgte wiederum im Großen Kursaal am 19.10.25.
Den ersten Teil der Veranstaltung bestritt das 1. Orchester, das unter anderem mit Musik aus den Bühnenwerken "West Side Story" und "Phantom der Oper" zwei publikumswirksame und mit viel Applaus aufgenommene Werke präsentierte.
Anschließend waren unsere Gäste am Zuge: das Samba-Trommel-Ensemble "Repicando".
Ein Härtetest, sowohl für die Trommelfelle der Schlaginstrumente als auch diejenigen in den Ohren der Zuhörer. Die vorher verteilten Ohrenstöpsel erwiesen sich durchaus als sinnvoll. Eine interessante Erfahrung, soviel steht fest!
Den Abschluss machten wie in den Vorjahren die Spielgruppe Mühlhausen und das Mundharmonika-Orchester "Silver-Harps". Und wie immer traf das volkstümliche Programm voll den Nerv der Publikums und wurde mit viel Beifall belohnt.

Das 1. Orchester

Die Samba-Trommler von REPICANDO
Jahresausflug 2025

Warm anziehen mussten sie sich schon - die Teilnehmer des Vereinsausflugs am 3 Oktober 2025. Temperaturen um den Gefrierpunkt, vereiste Scheiben am Auto - gut, dass wir mit der Bahn unterwegs waren. Los ging es kurz nach halb neun am Hauptbahnhof, der Regionalexpress brachte uns in knapp zwei Stunden an unser Ziel: Ravensburg. Den Feiertag zu nutzen, war auch vielen anderen in den Sinn gekommen, denn der Zug war so stark ausgebucht, dass Sitzplätze Mangelware waren, zumindest bis Ulm, wo sich die Situation besserte.
Vom Bahnhof erreichten wir in wenigen Minuten den Ravensburger Marienplatz, ein langestreckter, großflächiger Platz, umsäumt von zahlreichen historischen Gebäuden, weithin bekannt ist für seine spektakulären Wochenmärkte. Dort trafen wir auf Nicole, unsere charmante Stadtführerin, die uns im Laufe der Führung mit zahlreichen Details der älteren und jüngeren Stadtgeschichte vertraut machte. Ganz exklusiv konnten wir auch das Innere des historischen Rathauses und darin zwei eindrucksvolle Sitzungssäle des Ravensburger Stadtrats besichtigen.
Die Führung endete nach 1 1/2 Stunden am Obertor, in dessen Nähe sich auch das Ravensburger Spielemuseum befindet, ein Museum des wohl bekanntesten Unternehmens der Stadt. Gleich gegenüber konnten wir noch ein Blick ins Humpis-Quartier werfen, wo man sich damit vertraut machen konnte, wie die Bevölkerung vor 500 Jahren gewohnt und gelebt hat.
Und dort befand sich auch das Wirtshaus Mohren, bei dem wir uns zum Mittagessen angesagt hatten. Ein Wirtshaus im wahrsten Sinne des Wortes, dessen Einrichtung sich scheinbar in den letzten 100 Jahren kaum verändert hatte, doch die Speisekarte bot auch überraschende und ungewöhnliche Gerichte.
Nach der Stärkung ging es an den Aufstieg zur Veitsburg, die hoch über der Stadt thront, vorbei am Wahrzeichen Ravensburg, dem Mehlsack, einem hohen Turm, dessen Geschichte ebenso skurril ist wie sein Name. Von unserer Heimatstadt ans Treppensteigen gewohnt, kamen wir kaum außer Atem auf dem Burggelände an; heute befindet sich eine eher schmucklose Jungendherberge dort. Die Sonne hatte inzwischen den hartnäckigen Hochnebel besiegt und so hatten wir einen grandiosen Ausblick auf die Stadt mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Türmen.
Bis zur Abfahrt des Zugs zurück nach Stuttgart waren jetzt noch zwei Stunden Zeit, die jeder nach Lust und Laune verbringen konnte. In der morgens noch menschenleeren Stadt waren dank des sonnigen Wetters inzwischen in den Straßencafés am Marienplatz die Plätze sehr begehrt, und mit uns flanierten zahlreichen Touristen durch die sehenswerte Altstadt. Zurück nach Stuttgart ging es wieder mit dem direkten Regionalexpress, und damit endete einer der interessantesten und lohnenden Vereinsausflüge des HHC in unser schönes Land.